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Expertise von Loek VAN SOEST, niederländischer Experte für Saatgut und genetische Ressourcen |
In Zusammenarbeit mit vom Expertennetzwerk PUM hat Herr Van Soest eine Analyse und Expertise der Saatgutsituation in den Bereichen Biodiversität von Wildpflanzen sowie Saatgut für den Regenfeldbau gemacht.
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| Baupläne für Samenlager | Für die bautechnische Beratung und das Zeichnen der Detailpläne konnte ein qualifizierter Architekt ETH SIA (Ruedi Fraefel) gewonnen werden. Die Bauten werden zum Ende der Vegetationsperiode vollendet sein. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Beschaffen von Saatgut für die Vermehrung |
Im Frühsommer 2010 hat das Projekt SAHEL VERT vom staatlichen Forschungsinstitut ISRA und von staatlich anerkannten Samenproduzenten Qualitätssamen, sowohl „prébases“ als auch „bases“, erwerben können, wie Fonio (Hirse), Erdnuss oder Reis. Die Samen werden verwendet, um sie in der nächsten Vegetationsperiode zu vermehren und in der Samenbank zu lagern. Die nebenstehende Tabelle gibt eine Übersicht. |
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| Auswahl, Begleitung und Ausbildung von Vertragsbauern | Die Vermehrung von Samen im grösseren Masstab erfordert Erfahrung, weshalb sich das Projekt SAHEL VERT die Kooperation der DRDR (Direction Régional de Développement Rural) in Fatick gesichert hat, die über Expertise und langjährige Erfahrung sowie gute Kontakte zu professionellen Bauern verfügt. Die DRDR unterstützt das Projekt SAHEL VERT in der Wahl der Bauern und ge- eigneter Parzellen für die Vermehrung von Samen. Im April und Mai 2010 sind insgesamt 57 Bauern unter Vertrag genommen worden; sie haben ausgewählte Qualitätssamen während der laufenden Vegetationsperiode (ab Juli 2010) auf den dazu bestimmten Feldern angesät. Die Vertragsbauern stammen aus den Regionen Thiès, Fatick und Kaffrine. | Vom 20. bis 22. Mai 2010 organisierte SAHEL VERT im Centre Mampuya eine Weiterbildungstagung mit den Akteuren des Samenprojekts. Beteiligt waren die Vertragsbauern (Produzenten) der Regionen Fatick und Thiès sowie die Experten für Samenproduktion dieser Regionen. Zwei zentrale Themen wurden während der Ausbildung behandelt: Grundsätze der biologischen Landwirtschaft, sowie Verfahren der Saatgutvermehrung. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||